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Städte und Orte: Kirkcudbright

Kirkcudbright (Scottish Gaelic: Cille Chuithbeirt) ist ein Ort in Dumfries And Galloway. Der Ort spricht sich etwas anders aus, als man ihn liest. Die Aussprache ist in etwa Kirr Coo Bree . Kirkcudbright liegt an der Mündung des River Dee in einem Gebiet, das sich Stewartry nennt. Früher war der Ort der Hauptort der alten Region Kirkcudbrightshire.

Landesinfo
Einwohner: ca. 3.447
Vorwahl: 01557
Postcode: DG6
Council-Area: Dumfries And Galloway

Der Ort war ursprünglich unter dem Namen Kilcudbrit bekannt. Dieser Name leitet sich ab aus der gälischen Bedeutung Kapelle des Cuthbert. Dessen Gebeine wurde hier für sieben Jahre aufbewahrt. Es gibt Quellen, die davon ausgehen, der Ort sei im 12. Jahrhundert von Franziskanern oder Grey Friars gegründet worden sein. Dies ist aber nicht belegbar. Belegbar ist, dass der Ort um 1453 zur Royal Burgh ernannt wurde. In der Folge war der Ort immer wieder umkämpft. Meist konnte sich Kirkcudbright erfolgreich wehren. Auch den Ansturm von Carleton im Jahr 1547 überstand der Ort. Allerdings musste sich Kirkcudbright später ergeben, nachdem praktisch das komplette Umland in der Hand von Carleton war.

Um 1629 wurde das Tolbooth erbaut. Es diente als Zollstelle, Gerichtsgebäude und Gefängnis. Um 1864 wurde die Kirkcudbright Railway geöffnet. Sie wurde aber im Jahr 1965 eingestellt.

Im Ort befindet sich das Stewartry Museum. Es wurde 1879 eröffnet und ist sowohl Heimatmuseum als auch eine Art Kunstmuseum. Das Tolbooth wird heute als Kunstzentrum Tolbooth Centre genutzt. Kunst hat Geschichte im Ort. Kirkcudbright war lange Zeit ein bekanntes Kunstzentrum. Der Ort hing eng zusammen mit der Glasgower Kunstbewegung. Einige bekannte Gruppen ließen sich in und um Kirkcudbright nieder. Der Höhepunkt dieser Bewegung lag im Zeitraum von 1880 bis 1910. Kirkcudbright nannte sich gerne "the artists' town". Kirkcudbright wurde in jüngerer Zeit vor allem deshalb bekannt, weil der Formel I Pilot David Coulthard hier seine Schulzeit verbrachte und im Nachbarort Twynholm wohnte. Außerdem war der Ort Schauplatz im Horror Film The Wicker Man (1973).

Weitere Sehenswürdigkeiten in und um Kirkcudbright sind zum Beispiel McLellan's Castle, Broughton House und außerhalb der Galloway Wildlife Conservation Park.

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