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Schottland-Wegweiser, der Guide für Schottlandurlaub

Loch Morar

Loch Morar (gälisch: Loch Mhòrair) ist ein Frischwassersee in Schottland. Er liegt in Morar, Lochaber (Highland). Loch Morar ist mit einer Fläche von knapp 27 km² der fünftgrößte See in Schottland. Außerdem ist Loch Morar mit einer Spitzentiefe von sagenhaften 310 Metern der tiefste See der britischen Inseln. Insgesamt weist Loch Morar einige sehr tiefe Stellen auf, was wohl auf seine glaziale Herkunft zurückzuführen ist. Auf dem See gibt es fünf nennenswerte Inselchen.

Die Gegend rund um den See war früher sehr viel stärker besiedelt als heute. Aber viele Siedlungen am Südufer und im Nordosten wurden in den 1920ern aufgegeben.

Tja - wie für Loch Ness und Loch Lochy gilt auch für Loch Morar die Weisheit, dass in tiefen Seen auch Seemonster leben können. Das Monster von Loch Morar wird von den Einheimischen Morag genannt. Es soll ein Cousin von Nessie sein.

Loch Morar war früher sehr reich an Lachs und Forellen. Allerdings sind diese Arten heute kaum noch im See, was im Nordwesten Schottlands leider nicht selten vorkommt. Einer der Hauptgründe war eine biologische Vergiftung des Sees durch Parasiten aus Lachsfarmen. Außerdem wurde im Jahr 1949 eine Atomstation beim See eingerichtet - vermutlich wegen der Nutzung des Loch Morar als Schwerwasserquelle.

Loch Morar, Schottland
Loch Morar