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Hadrian's Wall - der legendäre römische Grenzwall zwischen England und Schottland

Der Hadrian's Wall ist eine Befestigungsanlage, die von den Römern aus Steinen und Torf gebaut wurde. Man begann das Bauwerk wohl um 122 v. Chr. unter der Herrschaft des Hadrian. Von drei solcher Anlagen in Großbritannien war der Hadrian's Wall der mittlere und wohl auch einer der bedeutendsten. Eine andere Anlage wurde vom River Clyde Richtung River Forth unter Agricola gebaut, die letzte davon war der Antonine Wall. Alle Anlagen dienten mutmaßlich zur Abwehr der Pikten (oder der Caledonier, wie sie von den Römern auch genannt wurden) aus dem Norden.

Von den drei Anlagen ist der Hadrian's Wall heute der bekannteste, zumal er in vielen Teilen vergleichsweise gut erhalten ist. Es war der am stärksten befestigte Wall in Großbritannien. Auch wenn der Wall heute auf englischem Gebiet liegt, so stellte er wohl eine gedachte Grenze zwischen Nordengland und Schottland dar. Der Wall hatte einige Durchgänge, an denen Zoll verlangt wurde.

Der Hadrian's Wall reicht westlich vom ehemaligen römischen Segedunum bei Wallsend am River Tyne bis zur Küste des Solway Firth. Von Newcastle upon Tyne bis Carlisle folgen die A69 und B6318 in etwa dem Wall. Der Wall liegt heute komplett in England, stellenweise aber nicht weit entfernt von der Grenze zu Schottland.

Heute existiert noch ein gutes Stück des Hadrian Wall, wobei hier vor allem der mittlere Teil recht ordentlich erhalten ist. Für Nordengland bedeutet der Wall eine der größten Tourismusattraktionen. Seit 1987 ist der Wall UNESCO Weltkulturerbe und er gehört auch zu den anerkannten Welterbestätten Grenzen des römischen Imperiums

2003 installierte man den National Trail Footpath, also einen Wanderweg, entlang des Hadrian Wall von Wallsend bis Bowness-on-Solway. Allerdings soll man den Weg nur im Sommer gehen, weil er Untergrund in anderen Jahreszeiten nicht sehr gut ist und zu viele Besucher dann die Gegend und auch den Wall schädigen könnten.