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Schottland-Wegweiser, der Guide für Schottlandurlaub

Grampians, Grampian Mountains

Bei den Grampian Mountains bzw. den Grampians handelt es sich um einen Gebirgszug in Schottland. Man muss hier eine gewisse Unterscheidung zum Begriff Grampian ziehen. Grampian ist die geografische Bezeichnung für eine ehemalige Region Schottlands, die im Bereich der Grampians liegt, aber nur bedingt deckungsgleich zu den Grampian Mountains ist (siehe untern).

Die Grampians

Bei den Grampians handelt sich um ein Hochplateau, welches den Großteil im Nordosten Schottlands bedeckt. Die Grampians bedecken knapp die Hälfte der Schottischen Landesfläche und bestimmen damit auch einen Großteil des Landes.

Mit den höchsten Bergen Schottlands, dem Ben Nevis (1343 m) und dem Ben Macdhui (1309 m), sowie der typischen Heide- und Moorlandschaft und dem dünn besiedelten Gebiet stellt es für viele Besucher ein Synonym für die schottischen Highlands dar.

Die Grampians befriedigen sicherlich viele Vorstellungen, welche man von Schottland hat. In den Bergen entspringen einige wichtige Flüsse des Landes, Tay, Spey, Cowie Water, Burn of Muchalls, Burn of Pheppie, Burn of Elsick, Cairnie Burn, Don, Dee and Esk. Die Berggipfel entsprechen der typischen Vorstellung schottischer Berge. Dazu gibt es die weiten Moor- und Heideflächen, die oftmals nahezu menschenleer sind bzw. erscheinen.

In den Grampians befinden sich die Cairngorms, in welchen mit Aviemore, Glenshee, Nevis Range und The Lecht die wichtigsten Skigebiete Schottland liegen. Allerdings zählt zu der Region auch die angrenzende Küstenregion mit schönen Fischerdörfern und Stränden. Die Grampians stehen auch für Schlösser und Whisky. In der Gegend gibt es unzählige wichtige Schlösser, denen man teilweise mit dem schönen Castle Trail Rechnung trägt. Der Whisky hat hier vor allem im Bereich des Speyside eine große Tradition. Dort kann man auf dem Malt Whisky Trail einige der bekanntesten Brennereien des Landes besichtigen.

Als Hauptort der Grampians wird Aberdeen bezeichnet. Die Stadt befindet sich schon in den Ebenen der Ostküste an der Mündung des Dee.

Um die genaue Ausdehnung der Grampians gibt es aber doch kontroverse Meinungen. Fachautoren haben früher den Beginn der nördlichen Grampians an den River Dee gelegt. Demnach beginnen die Grampians auf Seehöhe südlich von Aberdeen und steigen über Berge wie Cairn-mon-earn, Kerloch, Mount Battoch, Mount Keen, Lochnagar, Beinn a' Ghlo zum Beinn Dearg an. Die Cairngorms erstrecken sich demnach als Bergkette südlich Aberdeens Richtung Westen bis zum Beinn Dearg im Forest of Atholl. Allerdings schlossen andere Betrachter den Bereich südlich des Dee aus. Allerdings sprechen die meisten Einheimischen schon vom Bereich südlich Aberdeens von den Gramps, was man als klaren Bezug zu den Grampians sieht. Klarer ist die östliche, westliche und nördliche Begrenzung. Südwest bis Nordost erstrecken sich die Grampians nach allgemeiner Auffassung zwischen der Highland Boundary Fault und dem Great Glen und nehmen hier fast die Hälfte der schottischen Landfläche ein. Dazu gehören die Cairngorms genauso wie die Lochaber Hills. Dieser Bereich beinhaltet Ben Nevis und Ben Macdui.

Grampian als Region

Grampian (Roinn a' Mhonaidh) war früher eine Verwaltungseinheit in Schottland. Sie hatte von 1975 bis 1996 Bestand. Danach wurde sie auf die Council Areas Moray, Aberdeenshire und City Of Aberdeen aufgeteilt. Die klassische Region Grampian hatte fünf Districts:
  • Aberdeen
  • Banff and Buchan
  • Gordon
  • Kincardine and Deeside
  • Moray

Die Verwechslung mit den oben beschreiben Grampians, also den Grampian Mountains, stammt daher, dass sich die ehemalige Region nach dem bestimmenden Höhenzug benannte.

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